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Der Untergang



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medien

Der Untergang
über den Kino-Film

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Interview
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Interview
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Interview
Corinna Harfouch
Im toten Winkel
über den Film
Interview
André Heller
Die letzte Schlacht
über die ZDF-Produktion


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Adolf Hitler
Kurz-Biographie
Eva Braun
Zeittafel
was war wann?
Der "Führerbunker"
Info & Pläne
Wer war was?
das Bunker-Who-is-Who
Dokumente
aus dem "Führerbunker"
Wehrmachtsberichte
die letzte Propaganda


meinungen

Interview
Prof. Dr. Joachim Fest


was war wann?

Zeittafel, Berlin im April 1945


Adolf Hitler verleiht Orden
an HJ-Jungen,
20. April 1945














Das letzte Foto: Hitler,
Adjutant Schaub,
vermutlich 22. April 1945














Die unvollständig verbrannte
Leiche Joseph Goebbels,
2. Mai 1945














Nicht Hitler: Propaganda-Foto
der Roten Armee,
4. Mai 1945















15. April 1945
Eva Braun zieht in den "Führerbunker" ein.

16. April 1945
Die Rote Armee beginnt von der Oder aus ihren Vorstoß auf Berlin. In der letzten großen Schlacht des 2. Weltkrieges um die Seelower Höhen fallen nördlich Frankfurt/Oder binnen 48 Stunden über 72.000 Soldaten auf beiden Seiten.

20. April 1945
Hitlers 56. Geburtstag. Zum letzten Mal kommt die gesamte Regimespitze in der Neuen Reichskanzkei zusammen. Am Nachmittag zeichnet Hitler einige HJ-Jungen aus. Unter steigender Nervosität verlassen die meisten Regierungsmitglieder noch am Abend eilig Berlin. Nach Ende der offiziellen Veranstaltung feiert Eva Braun in Abwesenheit Hitlers mit dem Bunker-Personal ausgelassen weiter.

21. April 1945
Erste Granateneinschläge im Regierungsviertel. Hitler erkundigt sich nach dem Stand eines von ihm befohlenen Gegenangriffs einer tatsächlich gar nicht existierenden "Gruppe Steiner", die Hitler nordöstlich von Berlin glaubt.

22. April 1945
mittags: Im Laufe einer turbulent verlaufenden Lagebesprechung erleidet Hitler mehrere Tobsuchtsanfälle. Er gesteht ein, dass der Krieg verloren ist und kündigt seinen Selbstmord an. Den größten Teil der militärischen Stäbe lässt er zu Göring auf den Obersalzberg verlegen. Vertreter des Oberkommandos der Wehrmacht im "Führerbunker" wird General Hans Krebs
Abends: Hitler ernennt den SS-General Wilhelm Mohnke zum Kampfkommandanten des Regierungsviertels (Verteidigungsbereich "Zitadelle").
Abends: Goebbels gibt bekannt, mit Hitler in Berlin bleiben zu wollen. Kurz danach zieht Magda Goebbels mit ihren sechs Kindern im Bunker ein.

23. April 1945
Mittags: Hitler ernennt General Helmuth Weidling zum Oberbefehlshaber der Truppen in Berlin.
Nachmittags: Göring lässt telegraphisch anfragen, ob mit der Verlegung der militärischen Stäbe zu ihm gemäß einer schon im Jahre 1941 getroffenen Nachfolgeregelung auch die Kommandogewalt auf ihn übergehen solle. Er bittet um Antwort bis 22 Uhr. Hitler fasst dies als Ultimatum auf und ordnet die Verhaftung Görings an. Göring wird am 25. April von SS-Einheiten auf dem Obersalzberg festgesetzt.

24. April 1945
Mittags: Hitler ordnet an, dass auf der Ost-West-Achse (heutiger Straßenzug Unter den Linden / Pariser Platz / Straße des 17. Juni) ein Behelfsflugplatz eingerichtet wird. Tatsächlich landen und starten dort in den nächsten Tagen einige Transport- und Kurierflugzeuge.

25. bis 27. April 1945
Hitler beordert eine Reihe von größeren Einheiten in der Umgegend von Berlin zur Verstärkung herbei. Nahezu alle Befehlshaber verweigern Hitler offen oder indirekt, hinhaltend die Gefolgschaft. Keiner der Einheiten gelingt ein Durchbruch durch die sowjetischen Linien zur Berliner Innenstadt.

28. April 1945
16:00 Uhr: Hitler diktiert seiner Sekretärin Traudl Junge sein politisches und sein privates Testament. Er lässt drei Ausführungen davon durch Kuriere aus der Stadt bringen.
Abends: Hitler erfährt, dass Himmler mit den Westmächten Kapitulationsverhandlungen aufgenommen hat. Außer sich vor Zorn, ordnet er die standrechtliche Erschießung von Himmlers persönlichem Vertreter in der Reichskanzlei, SS-General Hermann Fegelein, an. Fegelein wird derart betrunken angetroffen, dass die Erschießung erst am Morgen des 29. Aprils erfolgen kann. Fegelein hatte im Sommer 1944 Eva Brauns Schwester Margarete geheiratet und war mithin zum Zeitpunkt seiner Erschießung Hitlers Schwippschwager.
Später Abend: Der von Hitler nach der Absetzung Görings zum neuen Befehlshaber der Luftwaffe ernannte General Armin Ritter von Greim verlässt zusammen mit der Fliegerin Hanna Reitsch den Bunker. Ausgestattet mit Befehlen an Dönitz und diversen Abschiedsbriefen der Bunkerbewohner gelingt es ihnen, mit einem Kleinflugzeug vom Brandenburger Tor aus Berlin zu verlassen - der letzte Flug von der Ost-West-Achse.

29. April 1945
0:00 Uhr: Hitler und Eva Braun heiraten. Trauzeugen sind Goebbels und Bormann. Die Trauung führt ein Standesbeamter durch, der aus einer in der Nähe kämpfenden Volkssturm-Abteilung in den Bunker abkommandiert wurde. Im Laufe der Nacht kommt es zu weiteren Eheschließungen unter Angehörigen des Bunkerpersonals.
Mittags: Hitler lässt an seiner Schäferhündin Blondi die Wirksamkeit der im Bunker verteilten Zyankali-Kapseln ausprobieren.

30. April 1945
3:00 Uhr: Im Bunker trifft ein Funkspruch ein, aus dem hervorgeht, dass es defintiv keiner der größeren Einheiten um Berlin gelingen wird zum Regierungsvietrel durchzubrechen.
ca. 15:15 Uhr: Hitler verabschiedet sich von seinen engsten Mitarbeitern und zieht sich dann mit seiner Frau in seine Privaträume zurück. Vor der Tür beziehen sein Adjutant Otto Günsche und sein Diener Heinz Linge Posten. Dann begehen Adolf und Eva Hitler gemeinsam in Hitlers Wohn- und Arbeitszimmer im Bunker Selbstmord. Eva schluckt Zyankali, Hitler schießt sich in den Kopf. Unmittelbar darauf werden die Leichen im Garten der Reichskanzlei mit Benzin übergossen und verbrannt. Die Details - auch die exakte Uhrzeit - des Doppelselbstmordes lassen sich heute nicht mehr genau rekonstruieren. Die Berichte der Zeugen, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe von Hitlers Privaträumen im Bunker aufgehalten haben, stimmen in vielen Einzelfragen nicht überein und haben sich über die Jahre auch verändert. Ernsthafte Zweifel an Hitlers Selbstmord an sich ergeben sich daraus jedoch entgegen mancher späteren reißerischen Berichterstattung nicht.
Abends: Goebbels - nunmehr gemäß Hitlers Testament Reichskanzler - übernimmt die Führung im Bunker.

1. Mai 1945
02:00 Uhr: General Krebs verlässt den Bunker, um über einen sowjetischen General für das Deutsche Reich Friedensverhandlungen mit der UdSSR aufzunehmen. In Moskau wird Stalin verständigt, der das Angebot als absurd zurückweisen lässt. Er fordert Krebs zur sofortigen und bedingunglosen Kapitulation auf. Krebs lehnt ab und kehrt gegen 14:00 Uhr in den Bunker zurück.
Später Abend: Magda Goebbels vergiftet im Bunker ihre sechs Kinder. Gegen 22:00 Uhr, ggf. auch früher, verlässt sie mit ihrem Mann den Bunker, der im Garten der Reichskanzlei erst sie, dann sich erschießt.
Kurz vor 23:00 Uhr: Unter Führung von General Mohnke verlassen die Bunkerbewohner in mehreren Trupps durch Kellerfenster die Neue Reichskanzlei. Durch U-Bahnschächte setzen sie sich aus dem engeren Regierungsviertel ab. Die meisten von ihnen geraten in sowjetische Kriegsgefangenschaft, einige nehmen sich das Leben, wieder andere kommen in den letzten Kampfhandlungen um.


2. Mai 1945
03:00 Uhr: General Weidling erklärt die Kapitulation von Berlin. Da er zu diversen Einheiten keine Verbindung mehr hat, lässt er über Rundfunk und Lautsprecherwagen zur Einstellung der Kampfhandlungen aufrufen.
Früher Morgen: Die im Bunker verbliebenen Generäle Krebs und Burgdorf erschießen sich im Konferenzraum.
Morgens: Sowjetische Truppen besetzen die Neue Reichskanzlei. Von der Existenz - zumindest von der genauen Lage - des "Führerbunkers" haben sie offenbar keine Kenntnis.
9:00 Uhr: Als erste Vertreter der Roten Armee betritt ein Trupp von etwa zehn Sanitäterinnen den Bunker. Sie hatten sich auf der Suche nach Beute in den weitläufigen Gängen unter der Reichskanzlei vermutlich verlaufen. Im Bunker treffen sie auf den Maschinisten Johannes Hentschel, der als einer der Letzten geblieben war. Sie fragen nach den Privaträumen von Eva Braun, plündern ihren Kleiderschrank und ziehen Unterwäsche und BHs schwenkend wieder ab.
15:00 Uhr: Die Rote Armee nimmt den Bunker nun auch "offiziell" in Besitz.

4. Mai 1945
Nachdem sich hartnäckig Gerüchte halten, Hitler wäre noch am Leben, verbreitet die Rote Armee Fotos einer extra hergerichteten, Hitler ähnlich sehenden Leiche.

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Dies ist nicht die offizielle Seite zum gleichnamigen Kino-Film der Constantin