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Der Untergang



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Der Untergang
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Wehrmachtsberichte











Weidlings Kapitulationsbefehl
02. Mai 1945
Befehl:
Am 30.04.45 hat sich der Führer selbst entleibt und damit uns, die wir ihm die Treue geschworen hatten, im Stich gelassen.
Auf Befehl des Führers glaubt Ihr noch immer um Berlin kämpfen zu müssen, obwohl der Mangel an schweren Waffen, an Munition und die Gesamtlage den Kampf als sinnlos erscheinen lassen.
Jede Stunde, die Ihr weiterkämpft, verlängert die entsetzlichen Leiden der Zivilbevölkerung Berlins und unserer Verwundeten. Jeder, der jetzt noch im Kampf um Berlin fällt, bringt seine Opfer umsonst.
In Einvernehmen mit dem Oberkommando der sowjetischen Truppen fordere ich Euch daher auf, sofort den Kampf einzustellen.
Weidling








Während des Krieges veröffentlichte das Oberkommando der Wehrmacht täglich sog. Wehrmachtsberichte. Hier wiedergegeben sind die Berlin betreffenden Auszüge aus den letzten Kriegstagen



23. April 1945
Die Schlacht um die Reichshauptstadt ist in voller Heftigkeit entbrannt. Südlich der Satdt fingen unsere Truppen starke Panzerkräfte der Bolschewisten an der Linie Beelitz-Trebbin-Teltow-Dahlewitz auf. Der verlorengegangene Bahnhof Köpenick wurde im Gegenstoß wieder genommen. Ein feindlicher Einbruch entlang der Prenzlauer Allee wurde abgeriegelt. Nördlich der Stadt drangen sowjetische Angriffsspitzen bis zur Havel vor, die sie vergeblich zu überschreiten suchten.

24. April 1945
In der Schlacht um die Reichshauptstadt stießen Bolschewisten trotz erbitterten Widerstand unserer Truppen und Volkssturmeinheiten bis in die Räume südöstlich Brandenburg, südlich Potsdam, nördlich Königswusterhausen in die Randgebiete der östlichen und nördlichen Stadtteile vor.

25. April 1945
In der Schlacht um Berlin wird um jeden Fussbreit Boden gerungen. Im Süden drangen die Sowjets bis in die Linie Babelbsberg-Zehlendorf-Neukölln vor.

26. April 1945
Im Raum Berlin wurden gestern von beiden Seiten Reserven in die Schlacht geworfen. Im Südteil der Reichshauptstadt toben schwere Straßenkämpfe in Zehlendorf, Steglitz und am Südrand des Tempelhofer Feldes. Im Osten und Norden leisten unsere Truppen an Schlesischen- und Görlitzer-Bahnhof sowie in Tegel und Siemensstadt erbitterten Widerstand. Auch in Charlottenburg ist der Kampf entbrannt. Zahlreiche Panzer der Sowjets wurden in diesen Kämpfen vernichtet.

27. April 1945
Im Mittelpunkt der Kämpfe stand auch gestern die Schlacht im Raum Berlin. Schulter an Schulter mit allen waffenfähigen Männeren führten unsere Truppen einen heldischen Kampf gegen den bolschewistischen Massenansturm, verteitigen jedes Haus und warfen den Feind durch Gegenangriffe an vielen Stellen aus dem inneren Verteidigungsring der Stadt wieder zurück.

28. April 1945
In dem heroischen Kampf der Satdt Berlin kommt noch einmal vor der Welt der Schicksalskampf des deutschen Volkes gegen den Bolschewismus zum Ausdruck. Während in einem, in der neuen Geschichte einmaligen grandiosen Ringen die Hauptstadt verteidigt wird, haben unsere Truppen an der Elbe den Amerikanern den Rücken gekehrt, um von außen her im Angriff die Verteidiger von Berlin zu entlasten.

29. April 1945
Tag und Nacht tobte der fanatische Häuserkampf um den Stadtkern von Berlin. Die tapfere Besatzung verteidigte sich in schwerem Ringen gegen die unaufhörlich angreifenden bolschewistischen Massen. Trotzdem konnte ein weiteres Vordringen des Feindes in einzelnen Stadtteilen nicht verhindert werden. Rittlings der Potsdamer Straße und am Belle Alliance Platz sind heftige Straßenkämpfe im Gange. Von Plötzensee aus zwängte sich der Gegner bis zur Spree durch.

30. April 1945
Das heroische Ringen um das Zentrum der Reichshauptstadt hält mit unverminderter Heftigkeit an. In erbitterten Häuser- und Straßenkämpfen halten Truppen aller Wehrmachtsteile. Hitlerjugend und Volkssturm den Stadtkern. Ein leuchtendes Sinnbild deutschen Heldentums.

1. Mai 1945
Im Stadtkern von Berlin verteidigt sich die tapfere Besatzung um unseren Führer geschart auf verengtem Raum gegen die bolschewistische Übermacht. Unter schwerstem feindlichen Artilleriefeuer und rollenden Luftangriffen dauert das heroische Ringen an.

2. Mai 1945
An der Spitze der heldenmütigen Verteidiger der Reichshauptstadt ist der Füherer gefallen. Von dem Willen beseelt, sein Volk und Europa vor der Vernichtung durch den Bolschewismus zu eretten, hat er sein Leben geopfert. Dieses Vorbild "getreu bis zum Tode" ist für alle Soldaten verpflichtend.

3. Mai 1945
In der Reichshauptstadt setzen Reste der tapferen Besatzung in einzelnen Häuserblocks und im Regierungsviertel ihren heroischen Widerstand gegen die Bolschewisten immer noch fort.

4. Mai 1945
Der Kampf um die Reichshauptstadt ist beendet. In einem einmaligen heroischen Ringen haben Truppen aller Wehrmachtsteile und Volkssturmeinheiten ihrem Fahneneid getreu bsi zum letzten Atemzuge Widerstand geleistet und ein Beispiel besten deutschen Soldatentums gegeben.


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