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Der Untergang



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medien

Der Untergang
über den Kino-Film

Ausstattung der DVD
Interview
Bernd Eichinger
Interview
Bruno Ganz
Interview
Corinna Harfouch
Im toten Winkel
über den Film
Interview
André Heller
Die letzte Schlacht
über die ZDF-Produktion


materialien

Kurz-Biographie
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Kurz-Biographie
Eva Braun
Zeittafel
was war wann?
Der "Führerbunker"
Info & Pläne
Wer war was?
das Bunker-Who-is-Who
Dokumente
aus dem "Führerbunker"
Wehrmachtsberichte
die letzte Propaganda


meinungen

Interview
Prof. Dr. Joachim Fest


Kino-Film / DVD:

Im toten Winkel

Dokumentation Österreich 2002 90min FSK:12
Regie: André Heller, Othmar Schmiderer
Produktion: Danny Krausz, Kurt Stocker



Traudl Junge war von 1943 bis zum Zusammenbruch der Naziherrschaft eine der Privatsekretärinnen von Adolf Hitler. Sie arbeitete für ihn im Führerhauptquartier in der Wolfsschanze, im Berghof am Obersalzberg, im Sonderzug und in Berlin. 1944 wurde sie Zeugin des mißglückten Stauffenberg-Attentats, die letzten Kriegstage und den Selbstmord Hitlers erlebte sie im Führerbunker der eingekesselten Hauptstadt. Traudl Junge war es auch, der Hitler sein Testament diktierte.

In Im toten Winkel äußert sich Traudl Junge erstmals öffentlich über ihr Leben, ihre Erinnerungen, Verstörungen und Selbstreflexionen. Sie spricht über ihre Kindheit in München, die Zufälle und Lebensumstände, die sie zunächst in die Berliner Kanzlei des "Führers", später als Privatsekretärin in die Wolfsschanze führten, der täglichen Routine im inneren Kreis von Hitlers Umgebung, von Tagesabläufen, deren freundliche Banalität in absurdem Widerspruch zur Vernichtungspolitik des NS-Regimes stand. Wenn Traudl Junge von den letzten Tage vor Hitlers Selbstmord im Führerbunker erzählt – ein 25minütiger Monolog ohne jeden Filmschnitt – entsteht das in seiner Eindrücklichkeit und Präsenz fast beängstigende Bild der Leere im Zentrum einer menschenverachtenden Macht, die angesichts ihrer Niederlage in sich zusammenfällt.

Im toten Winkel verzichtet auf jedes Beiwerk und konzentriert sich ganz auf die Erzählerin: die intensive, äußerste Verdichtung jahrzehntelangen, vorbehaltlosen Nachdenkens über Geschichte, Verdrängung, eigene Verantwortung und Schuld. Der Film verweigert sich jedem spekulativen Interesse an Geschichten über die Person Hitlers. Aber er enttäuscht die Sensationslust nicht: er widerlegt sie. Nach dem Krieg zur wütenden Gegnerin des Nationalsozialismus geworden, konnte sich Traudl Junge ihre damalige Naivität und Ignoranz, ihr Versagen nicht verzeihen.

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Dies ist nicht die offizielle Seite zum gleichnamigen Kino-Film der Constantin