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medien. materialien. meinungen.Der Untergang
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Einst rüttelte die TV-Serie "Holocaust" Deutschland auf. Filme wie Steven Spielbergs "Schindlers Liste" verschoben den Fokus von den Opfern auf den Widerstand. Jetzt - rund 60 Jahre nach Kriegsende - rücken die Täter in die Kegel der Schweinwerfer und damit in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Hitler und Himmler, Goebbels und Göring als Person zeigen: Darf man das? Droht damit nicht eine Verharmlosung, mindestens - schon im Wortsinne - eine Vermenschlichung? Kann man die Abschiede, die Selbstmorde, die Verbitterungen und die Verzweiflungen in Berlin, Ende April 1945, filmisch in Szene setzen, ohne zugleich Mitleid, ja Symphatie zu erwecken?
Oder: Muss man das? Schon um die Erbärmlichkeiten des Wahns zu zeigen, mehr aber noch, weil ein Verständnis des Nationalsozialismus ohne eine Verständnis der Person und Persönlichkeit Adolf Hitlers gar nicht möglich ist?
Wir haben Materialien zu den Kino- und Medienproduktionen ebenso zusammengetragen wie Originaldokumente aus den letzten Tagen im "Führerbunker". Vor allem aber wollen wir zur Diskussion anregen.
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